– Rückblick

Rund 30 Personen konnten die Organisatoren der Zukunftswerkstatt am 03.07.2010 im evangelischen Gemeindehaus auf dem Lindenhof begrüßen. Die Teilnehmerschar kam aus den verschiedensten Hintergründen und Beweggründen zur Veranstaltungen. So konnte  eine Lehrerin, ein Arzt, ein Bürgermeister, Mitglieder des Rottweiler Seniorenrats e.V, VDK-Mitglieder, Altenpfleger, Krankenpfleger, ein Mitglied der Hospizgruppe, Vertreter der Kirchengemeinden, ehrenamtlich in der Altenhilfe engagierte uvm. begrüßt werden. 

Nach einer Einführung durch Steffen Woop (Einrichtungsleiter des Altenzentrum Oberndorf als Vertreter der KONEDO-Steuerungsgruppe) und Prof. Dr. Eckard Hammer (dem Moderator der Zukunftswerkstatt) beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage: Was fehlt Menschen mit einer demenziellen Erkrankung und deren Angehörigen in Oberndorf a.N. und Raumschaft?

Aus diesen Ergebnissen formulierte Prof. Dr. Hammer erste Zielvorstellungen für die Raumschaft Oberndorf:

  • Mit Demenz wird offen umgegangen. Sie ist normalisiert und wird akzeptiert.
  • Betroffene und Angehörige verfügen über die notwendigen Informationen und bekommen Unterstützung.
  • Nachbarn, „Alltagshelfer“, Kinder sind informiert und sensibilisiert.
  • Profis verfügen über das notwendige fachliche Wissen.
  • Gesundheitsvorsorge hat einen hohen Stellenwert.
  • Es gibt eine angemessene ambulante und stationäre Versorgung.

Im Anschluss an diese ersten Zielvorstellungen bekamen die Teilnehmer in vier Kleingruppen die Aufgabe eine Zukunftsvision „Oberndorf a.N. und Raumschaft 2020“ zu entwerfen. Nach einem ersten Brainstorming wurde diskutiert, geschnitten, geklebt, gemalt, geschrieben,…

Nach dieser Kreativphase und einer Stärkung mit belegten Weckle, Brezeln und Obst und natürchlich trinken, trinken und nochmal trinken wurde es dann konkret. Aus den Zukunftsvisionen wurden zu von der Gruppe gewünschten Themen Projektskizzen erarbeitet:

  • Thema Patenschaften
  • Thema zentrale Anlaufstelle
  • Thema Button
  • Thema Information von Schülern und Lehrern über dementielle Erkrankungen

Die Projektskizzen beinhalteten
1. Thema
2. Ziel
3. Schritte
4. Verantwortliche
5. Beteiligte
6. Ressourcen

Nach der Vorstellung der Projektskizzen im Plenum und einer Verabschiedung durch Prof. Dr. Eckard Hammer und Steffen Woop bekam jeder Teilnehmer noch ein kleines Abschieds- und Erinnerungsgeschenk:
Einen Apfel! (siehe oben)

Dann war es auch schon 15.30 Uhr und höchste Zeit sich auf´s WM-Achtelfinale Deutschland gegen Argentinien vorzubereiten….

4:0

Ein rundum gelungener Tag!